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Sekundarstufe I:
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Ausgehend von den Fragen: Mit welchen Mitteln wird im Film Spannung erzeugt? Welche besonderen filmischen Mittel lassen sich im Vergleich zur literarischen Darstellung des Buches ausmachen? Können filmsprachliche Ausdrucksmittel wie Perspektive, Einstellungsgröße, Kamera- und Objektbewegungen, Muster der Montage, Filmmusik und ihre Funktionen etc. bis hin zu Genremustern eingehend untersucht werden? Anschließend werden der Aufbau des Drehbuches, die Arbeit des Regisseurs mit den jugendlichen Laiendarstellung und die Werbekampagne der ARD zum Film thematisiert.
An einem Projekttag werden zunächst Aufbau, Ressorts, Layout, Rolle der Werbung von verschiedenen Zeitungen im Vergleich erarbeitet und das eigene Leseverhalten reflektiert. Nachdem anschließend die verschiedenen Formen (Nachricht, Bericht, Kommentar, Glosse) des Schreibens in einem Printmedium und deren sprachliche Mittel kennen gelernt worden sind, erproben die Schülerinnen und Schüler aktiv Techniken des journalistischen Schreibens und der Recherche, um selbst Artikel für die entsprechende Zeitung zu verfassen. Zudem wird auch ein Einblick in die redaktionelle Arbeit (Diskussion mit einer Redakteurin), Technik und Vertrieb (Besuch der Druckerei) vermittelt.
Ausgangspunkt ist das eigene Rezeptionsverhalten der Schülerinnen und Schüler vor dem Fernseher: Außerdem wird den Unterschieden von Serie, Daily Soap und Reihe, der Geschichte und Entwicklung von Serien sowie ihrem Sendeplatz und Umfeld, damit auch der Beziehung zur Werbung, nachgegangen.
Nach der Bearbeitung und Diskussion eines Fragebogens zum Rezeptionsverhalten steht zunächst der ritualisierte Sendebeginn (Vorspann/Anmoderation) der von den Schülerinnen und Schülern bevorzugten Talkshow im Zentrum. Dabei wird bereits die gezielte Wahrnehmungssteuerung der Zuschauer deutlich, die die Gesamtinszenierung bestimmt. Aspekte wie die bis ins Detail ausgefeilte Lenkung des Blicks, die Gestaltung von Studio und Raumerleben, von Zuschauer- und Gästeplazierung, Ton, Musik, Geräuschen etc. machen deutlich, dass hier bei aller vordergründigen Spontaneität nichts dem Zufall überlassen bleibt, um Dynamik, Offenheit und Lebendigkeit zu suggerieren.
Auf die Auseinandersetzung mit den eigenen Vorerfahrungen mit dem Medium Fernsehen und einen Einblick in dessen Geschichte und Entwicklungsgang folgt ein Vergleich von Fernsehnachrichten im öffentlich-rechtlichen (Tagesschau, ARD) und privaten Fernsehen (18.30 Nachrichten, SAT 1), der die Vorerfahrungen hinsichtlich Strukturierung und Präsentation der jeweiligen Nachrichtenformate präzisiert. |