Unsere Kunstwerke aus Filz und Wolle

„Seerosenteich“ nach Claude Monet – 
ein Kunstprojekt der Klassen 5b und 5c

Unsere Kunstwerke aus Filz und Wolle

Unsere Kunstlehrerin, Frau Fischbach-Koch, hat uns erst mal Bilder von Claude Monet gezeigt. Wir haben darüber gesprochen, wie man die Bilder am besten malen könnte. Es waren Bilder von einem Teich in seinem Garten in Giverny. Unsere Lehrerin erzählte uns, dass Claude Monet seinen Teich so schön fand, dass er die viele Bilder von seinem Teich malte. Er malte sie zu unterschiedlichen Tages- oder Jahreszeiten, so dass verschiedene Farbtöne rauskamen. Zum Beispiel, wie die Sonne unterging oder aufging. Danach durften wir ein Bild von ihm aussuchen. Wir hatten das Thema „Wasser“ und die Teichbilder waren perfekt für dieses Thema. Aber wir malten nicht mit Wasserfarben, wie das in der Kunst so ist. Wir mussten den Teich filzen – auf Filz. Unsere Klassenkameraden und wir waren natürlich begeistert. Erst zeichneten wir grob mit Kreide den Teich auf der Filzplatte vor, damit auch nichts schiefgehen konnte. Danach nahmen wir blaue – oder auch rote oder grüne – Wolle vom Tisch, denn wir sollten zuerst die Wasseroberfläche filzen. Das Wasser sollte nicht strömen, sondern still liegen. Also legten wir das Wasser (bzw. die blaue Wolle) waagerecht in dünnen Schichten und unterschiedlichen Farbtönen auf den Filz. Mit einer speziellen Filznadel haben wir die Wolle oft eingestochen, so dass sie befestigt war. Dafür haben wir die Filzplatte auf ein Stück Schaumstoff gelegt. Nach dem Wasser haben wir das Seegras und die Seerosenblätter gestaltet. Dafür haben wir viele verschiedene Grüntöne genommen, damit das Filzbild nicht langweilig wirkt. Die Grashalme und Blätter mussten dicker sein und auf dem See liegen, also etwas hochstechen. Man musste mehr Wolle nehmen, sie „zwirbeln“ – also drehen – und dann erst einstechen. Das Gras haben wir meistens senkrecht auf die Filzplatte gelegt. Zum Schluss haben wir die Rosen gemacht. Wir haben rosa oder weiße oder gelbe Wolle zu Kügelchen gerollt und sie dann eingestochen.

Es war gar nicht so leicht zu filzen. Aber weil wir mal etwas Neues gemacht haben, hat es uns viel Spaß gemacht. Und wir durften auch ein bisschen schwätzen. 🙂 Aber wenn man mit Wolle filzt, ist es viel gemütlicher zu schwätzen, als wenn man sich mit dem Pinsel vollkleckert.

von Fiona Fischbach, Lmma AlJamous und Isra Hajdini (5c)