Frankreich Schüleraustausch mit Charleville-Mézières

Frankreich Schüleraustausch
mit Charleville-Mézières

 

ANKOMMEN:
Am 19.09 sind wir losgefahren. Wir haben uns alle um 8 Uhr getroffen und
mussten dann ein bisschen warten, da der Bus erst um 8:30 Uhr kam. Als er kam,
haben wir unser Gepäck in den Bus getan und uns von unseren Eltern
verabschiedet. Zu Beginn der Busfahrt hat jeder eher etwas für sich gemacht.
Entweder hat man einen Film geschaut oder Musik gehört. Wenn sich jemand mit
einem anderem unterhalten hat, dann darüber, wie sehr man
sich schon auf den Austausch freut. Der erste Stopp war hinter Trier, kurz vor
Luxemburg. In Luxemburg, unserem 2.Stopp, mussten wir das erste mal auf
Französisch bestellen und hörten die ersten Leute französisch sprechen.
Deswegen waren viele sehr aufgedreht. Von Luxemburg aus mussten wir nicht mehr
so weit fahren. Kurz bevor wir ankamen, waren alle aufgeregt, ihre
Austauschpartner zu treffen. Wir fuhren auf dem Parkplatz neben der Kirche und
sahen schon unsere Austauschpartner auf uns warten. Bevor wir sie kennenlernen
konnten, mussten wir unser Gepäck holen und wurden erst dann einander
vorgestellt. Manche sind danach direkt in die Gastfamilie gegangen, andere
mussten noch mal mit ihren Austauschpartnern in den Unterricht. (Paula Koch 9c)

SCHULE:
Die Schule in Charleville heißt Notre Dame, und liegt gegenüber von der Kirche.
Alle Schüler kommen morgens um acht in die Schule , durch ein Tor und werden
dann von einer Surveillante begrüßt . Die Schule fängt um 8:10 an und kann bis
17:30 gehen, die Schüler müssen keine Bücher mitnehmen, und Hausaufgaben werden
per Link an die Schüler geschickt. In jedem Klassenraum gibt es ein Whiteboard
, ein Beamer und einen Computer für die Lehrkraft. die Schulstunden dauern 55
Minuten und der Unterricht ist eher frontal und die Schüler müssen mehr
abschreiben . Die Schüler bleiben meist zum Mittagessen in der Schule. Die
Schule ist nicht so weitläufig wie unsere. In den Pausen wird alles
abgeschlossen, es gibt außerdem überall Mauern und Gitter. In Frankreich ist
man sehr besorgt um die Sicherheit der Schüler . Die Schüler haben räumlich
weniger Platz und auch weniger Freiheiten im Unterricht. Man wird schneller in
ein Carnet de Correspandance, was jeder Schüler besitzt, eingetragen bei Dingen
wie Vergessen von Hausaufgaben oder Arbeitsmaterial, laut sein oder zu spät
kommen. (Elise Bäcker, 9e)

ZEIT MIT FREUNDEN:  Für viele, die überlegen, ob sie am Austausch teilnehmen
sollen, ist die Frage, ob man seine Freunde viel sieht und nicht nur Zuhause
alleine sitzt, sehr entscheidend. Hier ist die Antwort: Eigentlich muss man
sich keine Gedanken machen, weil man unglaublich viel Zeit mit seinen Freunden
und allgemein in der Gruppe verbringt. Meistens wird im Voraus viel von den
Lehrern und den Austauschschülern/Austauschschülerinnen selber geplant, sodass
man eine Menge an tollen Sachen erlebt. Da wir an einem Donnerstag angekommen
sind, stand natürlich das Wochenende bevor, an dem man seine Freunde nicht in
der Schule sehen konnte, sodass wir alle ein bisschen Angst davor hatten. Aber
es war wirklich toll. Am Samstag haben wir uns alle in einem Park zum Picknicken
getroffen. Das Wetter war sehr schön und es gab viele, leckere Sachen zum
Essen, wie z.B. verschiedene Salate, verschiedene Kuchen und Baguette. Wir
haben alle gemeinsam auf der Wiese gegessen und danach entschieden wir uns dazu
einige Fotos zu machen, Musik zu hören und den nahgelegenen Spielplatz zu
„überfallen“. Auch ohne Wort bzw. ein perfektes Französisch  haben wir uns sehr gut mit den
Franzosen verstanden. (Enya Mevius, 9c)

AUSFLUG NACH PARIS: An Tag 5, als sich unser Austausch langsam
dem Ende näherte, stand endlich der herbeigesehnte Ausflug nach Paris an. Wir
mussten alle sehr früh aufstehen, da wir gegen 6.30 Uhr mit unserem Bus
losfuhren. Mit an Bord natürlich auch unsere Austauschpartner. Die Fahrt
dauerte 3 bis 4 Stunden. Als wir ankamen regnete es leider, aber es konnte uns
trotzdem niemand davon abhalten viele Fotos zu schießen. Auf dem Weg zu unserer
Bootstour sahen wir die abgebrannte Notre Dame, den Eiffelturm aus der Ferne
und den Obelisk von Luxor, ein Monolith aus Granit. Auf unserer Bootstour
konnten wir dann ein nähren Blick auf den Eiffelturm werfen, aber nicht nur
darauf, sondern auch auf die wunderschön gemachten Brücken und die Stadt. Nach
unserer Bootstour gingen wir zu einer weiteren Attraktion, dem Louvre. Auf dem
Weg dorthin, liefen wir auch über den Platz, wo wir den Obelisk von Luxor von
ganz nah betrachten konnten. Beim Louvre angekommen, hatten wir ein wenig
Freizeit. Zum Schluss bekam noch jeder ein Eiffeltürmchen und es ging ab nach
Hause, also zurück nach Charleville.(Lea Müller,9a)

RÜCKFAHRT: Nach
sieben Tagen mussten wir wieder nach Hause fahren. Es ging wieder um ca. 8 Uhr
los. Der Bus kam, und wir brachten unser Gepäck weg und verabschiedeten uns von
unseren Gastfamilien und dann von unserem und den anderen Austauschschülern.
Während wir gefahren sind, haben wir zusammen Musik gehört und darüber geredet,
wie sehr uns der Austausch gefallen hat. Im Gegensatz zur Hinfahrt, haben wir
viel mehr miteinander gemacht und geredet. Wir haben unseren ersten Stop in
Luxemburg gemacht und sind danach weiter nach Hause. Zwischendurch hatten wir
noch einen Stop in Koblenz. Es war sehr ungewohnt, dort wieder Leute Deutsch
sprechen zu hören. Nach 8 Stunden kamen wir zu Hause an, und alle haben sich
gefreut, ihre Familien wiederzusehen. Am Ende der Reise ist es sicher, dass es
niemand bereut hat, sich für den Austausch angemeldet zu haben. Wir haben nicht
nur eine neue Kultur und neue Menschen kennengelernt, sondern sind
selbstständiger geworden und haben uns auch untereinander besser kennen gelernt
und neue Freundschaften gebildet. (Paula Koch 9c)