Jahrgangsstufe Q2: Mit Erasmus+ zum berufs-
orientierenden Praktikum ins europäische Ausland
Auch in diesem Jahr waren wieder vier Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2 mit Erasmus+ im europäischen Ausland. Hier folgen zwei Berichte:
Mein Auslandpraktikum mit
Erasmus plus in Rumänien
Als uns gesagt wurde, dass man in der 12. Klasse noch ein Praktikum machen müsse, kam in mir der Wunsch auf, dieses Praktikum im Ausland zu machen. Das hat mir vor allem Erasmus plus ermöglicht, denn so konnte ich nach Rumänien fliegen, um dort zwei Wochen in einem Labor für medizinische Tests zu arbeiten. Durch dieses Auslandpraktikum war ich ganz vielen neuen Situationen ausgesetzt, die mir auch ein wenig dabei geholfen haben, aus meiner Komfortzone herauszukommen. Ich habe neue Menschen kennengelernt und konnte viel Spaß mit dieses Menschen haben. Auch die Erfahrungen, die ich während der Arbeit im Labor gewonnen habe, waren sehr interessant und lehrreich. Man konnte viel Neues lernen über verschiedene Bereiche, in meinem Fall war es Biologie. Natürlich konnte durch dieses Auslandpraktikum das Land, in dem ich war, viel besser kennenlernen. Ich habe mitbekommen, wie sich das Alltags- und Arbeitsleben in Rumänien abspielt, welche Gewohnheiten die dort lebenden Menschen haben und natürlich auch Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zu Deutschland kennenlernen. Insgesamt hat dieses Praktikum sehr viel dazu beigetragen, dass ich mich weiterentwickeln, meine Horizonte erweitern und viel Neues kennenlernen konnte. Ich kann allen, die eine Chance auf einen Auslandsaufenthalt haben, nur sehr empfehlen, diese Chance zu nutzen. Denn man sammelt viele neue und tolle Erfahrungen, lernt neue Menschen kennen und gewinnt vielleicht auch darüber Kenntnisse, welchen Beruf man später machen oder nicht machen möchte. Insgesamt war mein Auslandpraktikum eine sehr tolle Erfahrung! (Kerstin)
Im Rahmen des Erasmus+-Programms absolvierten wir, Lea und Greta, vom 17. Januar 2026 bis zum 31. Januar 2026 unser zweiwöchiges Praktikum während der Qualifikationsphase Q1 in der spanischen Stadt Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens. Diese Zeit war für uns sowohl beruflich als auch persönlich sehr wertvoll und eine besondere Erfahrung. Unser Praktikum absolvierten wir an der Sprachenschule Centro Mundo Lengua, einer international ausgerichteten Schule, die Sprachkurse und kulturelle Programme für Lernende aus vielen verschiedenen Ländern anbietet. Während unseres Aufenthalts hatten wir die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche der Sprachschule zu bekommen. Vormittags arbeiteten wir überwiegend im Büro, wo wir bei organisatorischen Aufgaben mithalfen und den Arbeitsalltag der Schule kennenlernen konnten. Am Nachmittag nahmen wir regelmäßig an den Aktivitäten und Programmen der Sprachschule teil. Dazu gehörten unter anderem Stadtführungen, gemeinsame Ausflüge sowie der Besuch einer Flamenco-Show, die uns besonders gut gefallen hat und uns einen Einblick in die andalusische Kultur gegeben hat. Während unseres Aufenthalts lebten wir bei einer Gastfamilie, genauer gesagt bei einer sehr herzlichen und fürsorglichen Großmutter. Wir fühlten uns von Anfang an sehr wohl und willkommen. Jeden Tag durften wir traditionell spanisches Essen probieren, wie zum Beispiel Tacos oder Churros, und lernten so auch die spanische Esskultur besser kennen. Das Leben in der Gastfamilie ermöglichte es uns, den spanischen Alltag mitzuerleben und unsere Sprachkenntnisse im täglichen Umgang weiter zu verbessern. In unserer Freizeit erkundeten wir gemeinsam die Stadt Sevilla, besichtigten viele Sehenswürdigkeiten und entdeckten schöne Plätze. Dabei lernten wir neue Freunde kennen und trafen auf viele offene und freundliche Menschen, die uns herzlich aufnahmen und uns das Gefühl gaben, willkommen zu sein. Außerdem empfahlen sie uns gute Restaurants und besondere Orte, die nicht sofort als typische Touristenplätze zu erkennen sind. Auch unsere Arbeitskolleginnen und -kollegen bei Centro Mundo Lengua waren sehr freundlich, hilfsbereit und offen. Sie nahmen uns gut in ihr Team auf und unterstützten uns jederzeit. Obwohl die Verständigung wegen sprachlicher Unterschiede manchmal etwas schwierig war, konnten wir dadurch unsere Spanischkenntnisse verbessern und selbstständiger werden. Insgesamt war unser Praktikum in Sevilla eine sehr schöne, lehrreiche und abwechslungsreiche Erfahrung, die wir jederzeit wieder machen würden. Wir haben nicht nur wertvolle Einblicke in das Arbeiten im Ausland bekommen, sondern auch viel über die spanische Kultur, das Land und die Menschen gelernt. Das Erasmus+-Programm bietet eine tolle Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und über sich hinauszuwachsen. Deshalb können wir die Teilnahme an Erasmus+ auf jeden Fall weiterempfehlen. (Greta und Lea)